2005 fand zum ersten Mal ein Familienwochenende statt, das den Teilnehmern einen intensiven Erfahrungsaustausch ebenso ermöglichte wie alle interessierenden Fragen mit einer Ärztin zu besprechen. Vor allem aber geht es um ein schönes, gemeinsames und auch ereignisreiches Wochenende. Wir suchen uns jedes Jahr einen Ort und eine Unterkunft in der Umgebung von Berlin aus, die für dieses besondere Treffen mit mehreren Familien geeignet ist. Regelmäßig findet an diesem Wochenende auch unsere Mitgliederversammlung statt.  Mehr zu dem Wochenende unter Terminen und in der Fotogalerie.

13. Familienwochenende in Gnewikow 2017

Der neue/alte Vereinsvorstand: 

v.l.n.r.

Svenja Bialk, Ines Machnik als Kassenprüferinnen,

Christiane Cobien als stellvertretende Vorsitzende,

Isabelle Jordans als Vorsitzende und Ingrid Hirte als Stellvertreterin.

 

Unser 13. Familienwochenende fand vom 7.4.-9.4.2017 am Ruppiger See im Gutshaus Gnewikow, statt. Teilgenommen haben 15 Familien mit chronisch nierenkranken Kindern einschließlich der Geschwister. In diesem Jahr stand auf dem Programm: Vortrag von Frau Dr. Miriam Zimmering zum Thema: "Laborwerte von nierenkranken Kindern. Welche Bedeutung haben diese? Was kann ich daraus ablesen?" - Zusammenfassend haben wir gelernt: "Wer richtig misst misst keinen Mist! Laborwerte dürfen nicht isoliert betrachtet werden sondern bedürfen eines Zusammenhangs und sind individuell unterschiedlich. Nur die richtige Interpretation führt zu einer verlässlichen Aussage." Außerdem ein Vortrag von Frau Dipl. Psych. Ingrid Hirte über das Thema: "Trauma und Traumatherapie". Deutlich wurde die Wichtigkeit einer guten psychologischen Betreuung für Patienten und auch Angehörige um die "Traumatisierung" von unseren chronisch kranken Kindern bestmöglich gering zu halten.

Neben den Vorträgen fand in diesem Jahr auch dort wieder unsere Mitgliederversammlung und die Vorstandswahl statt. Für die kommenden 2 Jahre setzt sich der Vorstand aus der Vorsitzenden Isabelle Jordans und den Stellvertreterinnen Christiane Cobien und Ingrid Hirte zusammen. Die Kasse wird zukünftig von Ines Machnik und Svenja Bialk geprüft.

 

Außerdem hat Dialyse-Kinder Berlin e.V. bald einen neuen Namen. Dialyse-Kinder Berlin e.V. wird zukünftig zu NierenKinder Berlin e.V.. Damit erhoffen wir uns, zukünftig noch mehr Betroffene anzusprechen, die sich noch nicht oder nicht mehr im Stadium der Dialyse befinden. Denn auch für diese Kinder und Familien möchten wir Ansprechpartner sein und Unterstützung bieten.

 

Das Jugenddorf ist großartig ausgerüstet mit Sport- und Spielfeldern für Volleyball, Basketball und Fußball und wurde von den Kinder vom Morgengrauen bis zum Sonnenuntergang intensiv genutzt. In unserer Unterkunft konnten wir auch die Sauna nutzen, außerdem einen Seminar und TV-Raum und schließlich den Saal im Gutshaus für unsere gemütliche Abendrunde. Und damit die Entspannung auch nicht zu kurz kam arbeitete eine Physiotherapeutin gegen unsere Verspannungen im Alltag. Ein weiteres Highlight für die Kinder war der Besuch im Kletterturm in Neuruppin, wo sie unter Anleitung an den steilen Turmwänden bis unter das Dach klettern konnten.

 

12. FAMILIENWOCHENENDE IM APRIL 2016

18 Familien des Elternvereins „Dialyse-Kinder Berlin e.V.“ mit 26 Kindern im Alter zwischen 2 und 18 Jahren trafen sich vom 14.-16. April am Wandlitzsee. Die diesjährige Begegnung war am Samstag umrahmt von Ausflügen in und um Wandlitz sowie am Sonntag  mit einem Besuch im beeindruckenden Barnim-Panorama Museum.

Das diesjährige Motto unseres Familienwochenendes lautete: „Die Niere – wie funktioniert das eigentlich?“. Zu diesem Thema wurde in diesem Jahr Frau Dr. Sonia Briese eingeladen, die einen Interessanten Vortrag hielt. Anschließend gab es Gelegenheit spezielle Fragen an die Kinder-Nephrologin zu stellen und auch Verbesserungsvorschläge für die medizinische Versorgung in der Klinik  zu sammeln. 

Am Samstagnachmittag fand die jährliche Mitgliederversammlung statt. Der Vorstand wurde inklusive erfolgter Kassenprüfung entlastet.  Bei der Gelegenheit haben wir uns bei unseren langjährigen Vorstandsmitgliedern Antje Siegel und Susanne Witschaß-Beyer bedauerlicherweise verabschieden müssen. Beiden wurde für Ihren langjährigen Einsatz die Ehrenmitgliedschaft in unserem Verein verliehen. Auch Dagmar Meierhof-Böhning verlässt den Vorstand nach einem Jahr tatkräftiger Mitarbeit. Großer Dank gilt den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern.

Währenddessen bot sich den mitgereisten Kindern  bei wechselhaftem Wetter unterhaltsame Abwechslung. Unter der bewährten kreativ gestalteten etreuung von zwei der passionierten Ferienlagerbetreuer, André Poblotzki und Anita von Puttkammer, aber auch von Jacky und Alex Lutze wurde bei Spielen im Freien die Zeit nicht lang.  Den krönenden Abschluß des Tages bildete das Grillen direkt am Wandlitzsee mit Sonnenschein und wunderbarem Ausblick.

All das war so gut möglich, da die räumlichen Bedingungen in der Jugendherberge samt dem großräumigen Gelände im Freien optimal waren.  Dank der Unterstützung der „Stiftung Niere“ war es auch in diesem Jahr wieder möglich allen Kindern und Angehörigen ein schönes und interessantes Wochenende mit intensiven Gesprächen und Begegnungen zu bereiten.

11. Familienwochenende in Milow 2015

16 Familien des Elternvereins „Dialyse-Kinder Berlin e.V.“ mit 27 Kindern im Alter zwischen 2 und 17 Jahren trafen sich vom 29.-31. Mai 2015 im Havelland. Die diesjährige Begegnung war am Samstag umrahmt von Ausflügen in und um Milow sowie am Sonntag nach Premitz zur Bundesgartenschau, in deren Zentrum zufällig die Unterkunft in der Jugendherberge Milow lag.

Seit einigen Jahren ist es das Ziel, das Familien-Wochenende unter ein konkretes Motto zu stellen. So hatten sich die Mitglieder vorab dazu geäußert, sozialrechtliche Fragen zu diskutieren. Während der  zu diesem Thema veranstalteten  Gesprächsrunde gelang es Ingrid Hirte, Psychologin in der kindernephrologischen Klinik der Charité und zeitweise Anita von Puttkammer, Sozialpädagogin und Ehrenmitglied des Vereins, die Kenntnisse der Teilnehmer darüber auf den  aktuellen Stand zu bringen. Die sich daran anschließende Diskussion zeigte deutlich, wie vorteilhaft es ist, sich hierüber regelmäßig  auszutauschen, gegebenenfalls die sozialpolitischen Entwicklungen zu verfolgen und sich bei Bedarf an entsprechende Stellen zu wenden.

Am Samstagnachmittag fand die jährliche Mitgliederversammlung statt. Der alte Vorstand wurde inklusive erfolgter Kassenprüfung entlastet.  Auf der in diesem Jahr durchzuführenden Wahl des Vorstandes für die nächsten zwei Jahre wurden Isabelle Jordans als Vorsitzende und Susanne Witschaß-Beyer (Stellvertreterin) bestätigt und als erweiterte Vorstandsmitglieder Ingrid Hirte, Christiane Cobien und Dagmar Meierhof-Böhning gewählt. Großer Dank gilt den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern. Wir verabschiedeten Gabriela Seibt-Lucius und  Antje Siegel, die seit 2007 unsere pflichtbewusste Schatzmeisterin war und auf deren Einsatz wir uns stets verlassen konnten.

Währenddessen bot sich den mitgereisten Kindern unterhaltsame Abwechslung. Unter der bewährten kreativ gestalteten Betreuung von zwei der passionierten Ferienlagerbetreuer, André Poblotzki und Anita von Puttkammer, aber auch von Jacky und Alex Lutze wurde bei Spielen im Freien und einer bunten „Nichtgeburtstagsfeier“ die Zeit nicht lang.

All das war so gut möglich, da die räumlichen Bedingungen in der Jugendherberge samt dem großräumigen Gelände im Freien optimal waren.  Dank der Unterstützung der „Stiftung Niere“ war es auch in diesem Jahr wieder möglich allen Kindern und Angehörigen ein schönes und interessantes Wochenende zu bereiten.

10. FAMILIENWOCHENENDE IN EBERSWALDE 13. - 15.06.2014

Unser 10. Familienwochenende führte uns abermals nach Eberswalde in das Waldsolarheim, das uns, wie im letzten Jahr, sehr gut unterstützte und all unseren Bedürfnissen gerecht wurde. Mit dabei waren 11 Familien, unsere Psychologin, Frau Hirte und in diesem Jahr zum ersten Mal Frau Dr. Gellermann mit ihrem Enkel.

Sie startete am Samstagvormittag mit dem immer wieder interessierenden Thema "Nierenerkrankung und Medikamente" in unser eng gestricktes Programm. Die Zusammenhänge und medizinischen Hintergründe der medikamentösen Behandlung stellte sie uns in ihrem vielschichtigen Vortrag geduldig vor und beantwortete individuelle Fragen. In den Ambulanzsprechstunden bleibt dafür selten so viel Zeit.   
Anschließend fand unser Ernährungsworkshop mit Frau Aßmuth vom Gola-Institut für Ernährung für Kinder und Erwachsene statt, der uns wieder einmal vor Augen geführt hat, wie eine gesunde Ernährung aussehen sollte.
Am Samstagnachmittag ging es gemeinsam in den legendären Eberswalder Zoo. Dort gibt es, neben vielen exotischen Tieren, eine Vielzahl von Spielplätzen, so dass alle Kinder vergnügt und unermüdlich einen abwechslungsreichen Nachmittag verbringen konnten.
Die jährliche Mitgliederversammlung im geräumigen Seminarraum des Waldsolarheimes statt. Hier wurde der Vorstand entlastet und gemeinsam viele Pläne für die weiteren Vorhaben geschmiedet.
An den Abendenden hatten die Eltern die Gelegenheit im Kaminzimmer ihre Erfahrungen auszutauschen und sich zu unterhalten. Währen die Kinder mit einem Kinoabend unterhalten wurden, sich draußen mit Fußballspielen beschäftigten oder das großräumige Gelände des Waldsolarheimes erkundeten. Schön zu sehen, wie alle miteinander ins Gespräch kommen - neue und langjährige Mitglieder.
Am Sonntagvormittag hat unser Gast, Juliane Lebelt, zusammen mit Ingrid Hirte eine lockere Themen- und Diskussionsrunde geführt, in der es um Transition sowie um Nachteilsausgleich in Kita, Schule und Beruf ging. Auch hier besteht immer wieder Informationsbedarf und Wunsch nach Austausch, den wir gern für das nächste Jahr aufgeifen möchten.
Auch beim 10. Mal war es wie in jedem Jahr wieder eine gelungene Veranstaltung. Schön, dass der Verein eine solche Zusammenkunft jedes Jahr ermöglicht.

Wir danken allen Beteiligten!

FAMILIENWOCHENENDE IN GROSS-PINNOW 2012

Das diesjährige Familienwochenende vom 13. bis 15. April 2012 - unterstützt  mit dem Förderpreis 2011 der "Renniere e.V." - stand unter dem Motto "Familie und Sport". Dafür haben wir ideale Bedingungen im Landhof Arche in Groß Pinnow nahe der polnischen Grenze vorgefunden.

In den freien Minuten wurde unentwegt Fußball, Tischtennis oder auch "Ball über die Schnur" gespielt.

Aber vor allem hatten wir uns ein Programm zusammen gestellt, das die ganze Familie zu Sport und Spiel einlud. Und es haben alle mit viel Spaß mitgemacht! Vom Landhof Arche wurden wir sehr freundlich unterstützt. So organisierte er die Ritterspiele am Samstag und das Bogenschießen am Sonntag.
Bei den Ritterspielen teilten wir uns in zwei Mannschaften auf, die um den Sieg durch Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Kraft, z.T. zünftig ausgerüstet mit Helm, Visier, Schwert und Schild, kämpften. Ein großer Spaß war das abschließende Tauziehen, wobei erst die Kinder der beiden Mannschaften und dann die Erwachsenen gegeneinander antraten.

Die Führung durch das Naturschutzgebiet Unteres Odertal brachte uns leider nicht wie angenommen in die unwegsame Auenlandschaft der Oder. Aber wir bekamen während eines ausgedehnten Spazierganges eine Einführung über die Flora, Fauna und auch Geschichtliches dieser Region.  
Das abschließende Bogenschießen am Sonntag Vormittag vor der Abreise hat alle begeistert. Wir haben sogar Bogenschützenkönige und -königinnen gekürt.

Zum Abschluss hat jeder Teilnehmer eine Urkunde für das Mitmachen beim Sport für die ganze Familie an diesem Wochenende erhalten.